Rauschliebe – Ein Roman über Co-Abhängigkeit, Alkoholismus und obsessive Liebe

Endlich gibt es einen  Roman mit dem Hauptthema Co-Abhängigkeit:

Das Berliner Revival einer alten Jugendliebe eskaliert zu einem Höllentrip aus Alkoholsucht, Co-Abhängigkeit, Obsession und Gewalt.
Während Pavlos immer tiefer in den Abgründen seiner Sucht versinkt, muss Stella sich von ihren eigenen verhängnisvollen Verstrickungen befreien, um zu ihrem Leben zurück zu finden.

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Oft werde ich gefragt, ob mein Buch eine Autobiografie sei.
Nein.
Es ist ein Roman mit autofiktionalen Elementen.
Als ich selbst co-abhängig war, suchte ich verzweifelt nach genau solch einem Roman, doch damals fand ich nur Sachbücher, mit denen ich mich letztlich nicht identifizieren konnte.

Das erstaunliche ist doch, dass es eine große Fülle von Büchern  (ehemals, oder immer noch) suchtkranker Autor*innen gibt – aber die Geschichte der Angehörigen ist bisher noch nicht als Hauptthema eines Romans erzählt worden.

Angesichts der Statistiken zu den Themen Sucht und Alkoholismus, inklusive ihrer  Kollateralschäden wie Co-Abhängigkeit, häusliche Gewalt, überfüllte Frauenhäuser, bis hin zu Mord und Totschlag, erzähle ich hier eine leider ganz alltägliche Geschichte, die unvorstellbar oft hinter verschlossenen Türen gelebt, und grundsätzlich in ihrer Schwere und Gefährlichkeit vertuscht und verleugnet wird.
Mein Roman erzählt von der Parallelwelt, die unter Einfluß der Familienkrankheit Alkoholismus aufgebaut und als Doppelleben aufrecht erhalten wird.

Es ist offenbar leichter zuzugeben, (trockener) Alkoholiker zu sein, als (ehemals) Co-abhängig.

Ich finde, es ist höchste Zeit, das zu ändern!